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"Es gibt viele schwarze Schafe" – Portoleo-Gründer Marc im Vendi Podcast über echtes Olivenöl

In der aktuellen Folge des Vendi Podcasts begrüßen wir einen Gast, dessen Leidenschaft man förmlich riechen und schmecken kann. Marc, einer der Köpfe hinter der Marke Portoleo, nimmt uns mit auf eine Reise in den Norden Portugals. Was als kleine Familienerinnerung begann, hat sich zu einer Mission entwickelt: Den deutschen Markt mit Olivenöl zu bereichern, das diesen Namen auch wirklich verdient. Wir sprechen über 400 Jahre Familientradition, den Mythos vom "billigen" Öl aus dem Discounter und warum ein Schützenfest der Geburtsort für dieses Business war.

Quick-Facts zum Interview

Gast

Thema

Marc (Portoleo)

Traditionelle Olivenölproduktion & Marktransparenz

Herkunft:

Dauer

ca. 55 Minuten

Inhaltsverzeichnis

Von der Familientradition zum Start-up

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Die Geschichte von Portoleo ist keine klassische Business-Plan-Story aus dem Lehrbuch. Sie ist tief verwurzelt in der Erde von Três-os-Montes, einer Region im Norden Portugals. Marcs Familie produziert dort bereits in der vierten (wahrscheinlich sogar fünften) Generation Olivenöl. "Wir kennen fast jeden Baum mit Vornamen", erzählt Marc schmunzelnd.

Lange Zeit war das Öl nur für den Eigenbedarf und lokale Restaurants in Portugal bestimmt. Doch wie so oft im Leben spielten der Zufall und eine gute Freundschaft die Hauptrolle. Marcs Freunde Patrick und Daniel, beide selbst Unternehmer, probierten das Öl und waren sofort Feuer und Flamme. Die Geburtsstunde von Portoleo schlug schließlich – ganz traditionell – während einer Versammlung ihres Schützenzugs. Aus einer "Schnapsidee" wurde Ernst: Die Leidenschaft der Familie Martini sollte endlich einen Namen bekommen und in die Welt getragen werden.

Qualität, die man messen kann: Das Geheimnis der 0,19 %

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Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. Marc räumt im Podcast mit vielen Mythen auf. Das Qualitätsmerkmal schlechthin ist die Bezeichnung "Extra Native". Damit ein Öl dieses Label tragen darf, muss es kaltgepresst sein (unter 27 °C) und einen Fettsäuregehalt von unter 0,8 % aufweisen.

"Wir liegen aktuell bei einem Wert von 0,19 %. Das ist nicht einmal ein Viertel des erlaubten Grenzwerts", erklärt Marc stolz. Dieser niedrige Wert ist das Ergebnis akribischer Arbeit: Die Oliven werden schonend geerntet und sofort – ohne lange Lagerzeiten – zur Presse gebracht. Das Ergebnis ist ein Öl, das intensiv nach Oliven schmeckt, eine leichte Würze im Abgang hat, aber eben nicht unangenehm im Hals kratzt.

Die Wahrheit über Discounter-Preise und "schwarze Schafe"

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Ein besonders spannender Teil des Gesprächs widmet sich dem Preisgefüge. Viele Konsumenten sind an Preise von unter 10 Euro pro Liter aus dem Supermarkt gewöhnt. Marc ist hier sehr deutlich: "Das kann rechnerisch nicht funktionieren". Wenn man die Kosten für die Bauern, die faire Entlohnung der Erntehelfer, die Pressung, den Transport und die Glasflaschen zusammenzählt, bleibt bei Discounter-Preisen kein Spielraum für Qualität.

Marc spricht offen über die "schwarzen Schafe" der Branche, die Öle mischen oder mit minderwertigen Chargen strecken, um die Preise zu drücken. Portoleo setzt hier ein bewusstes Statement für Transparenz. Ein halber Liter echtes, handwerklich produziertes Öl kostet eben mehr, schützt dafür aber die kleinbäuerlichen Strukturen in Portugal.

Design trifft auf Genuss: Mehr als nur eine Ölflasche

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Wer die Flasche von Portoleo zum ersten Mal sieht, denkt vielleicht eher an einen edlen Gin oder einen hochwertigen Likör. Das ist Absicht. Das Design bricht mit der klassischen, grünen Vierkantflasche. Das Etikett ist eine Hommage an die portugiesische Kultur: Es zeigt die Umrisse des Landes und die typischen Azulejos (Kacheln), die man überall an den Hauswänden in Portugal findet. Es ist ein Produkt, das man nicht im Schrank versteckt, sondern stolz auf den Tisch stellt.

Vision 2026: Ein gesundes Wachstum

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Wer die Flasche von Portoleo zum ersten Mal sieht, denkt vielleicht eher an einen edlen Gin oder einen hochwertigen Likör. Das ist Absicht. Das Design bricht mit der klassischen, grünen Vierkantflasche. Das Etikett ist eine Hommage an die portugiesische Kultur: Es zeigt die Umrisse des Landes und die typischen Azulejos (Kacheln), die man überall an den Hauswänden in Portugal findet. Es ist ein Produkt, das man nicht im Schrank versteckt, sondern stolz auf den Tisch stellt.

Key Learnings aus dem Interview:

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•   Wissen, wo es herkommt: Transparenz in der Lieferkette ist der beste Schutz vor                  minderwertiger Ware.

•   Kaltgepresst ist Pflicht: Achte auf den Säuregehalt; je niedriger, desto hochwertiger (und      gesünder) das Öl.

•   Mut zur Nische: Man muss das Rad nicht neu erfinden, man muss es nur mit mehr Liebe        und Qualität bauen als die Konkurrenz.

Fazit & Ausblick

Portoleo beweist eindrucksvoll, dass echte Familientradition und kompromisslose Qualität gegen industrielle Massenware gewinnen. Für die Zukunft plant das Team, die Brücke zwischen portugiesischem „flüssigem Gold“ und deutschen Feinschmeckern weiter auszubauen, um unverfälschten Geschmack wieder zum Standard in unseren Küchen zu machen.

Möchtest du den Unterschied selbst erleben? Besuche den Onlineshop von Portoleo und hol dir ein Stück Portugal direkt in deine Küche!

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